Tools

Im Bereich Tools bieten wir Ihnen eine kommentierte Liste digitaler Werkzeug-Suites bzw. Funktionskomponenten, mithilfe derer unterschiedliche Operationen der digitalen Textarbeit durchgeführt oder unterstützt werden können. Darüber hinaus werden wir auch eigene Funktionskomponenten entwickeln. Hierzu gehört vornehmlich die Weiterentwicklung des Textannotations- und Analyseprogramms CATMA. Wir möchten somit technisch weniger versierten geistes­wissen­schaftlichen Nutzer*innen ermöglichen, hochfunktionale Tools einzusetzen, ohne sich umfangreich einarbeiten zu müssen.

CATMA

15. April 2019
CATMA – das Tool für undogmatische Annotation von Texten

CATMA (Computer Assisted Text Markup and Analysis) ist ein im Browser laufendes Tool, das die manuelle Annotation und Analyse von Texten digital unterstützt und dabei den traditionellen philologischen Workflow zum Vorbild hat. Das webbasierte Tool braucht nicht auf dem eigenen Rechner installiert zu werden, ist sehr performant und zuverlässig.

DARIAH Topics Explorer

10. Dezember 2018
DARIAH Topics Explorer – Topic Modeling ohne Vorkenntnisse

Mit dem DARIAH Topics Explorer kann Topic Modeling ohne Vorkenntnisse über eine grafische Nutzeroberfläche durchgeführt werden. Fragestellungen nach Themenfeldern in Textsammlungen, wie z.B. „Welche Themen kommen in Goethes Prosawerken gehäuft vor und wie verteilen sie sich über die einzelnen Texte?" können damit untersucht werden.

Gephi

18. Februar 2019
In diesem Beitrag stellen wir das Netzwerkanalyse-Tool Gephi vor

Gephi dient zur Visualisierung von Netzwerken und kann darum besonders gut bei Fragestellungen nach netzwerkartigen Konstellationen und Strukturen eingesetzt werden.

Stanford Named Entity Recognizer

20. September 2018
Stanford Named Entity Recognizer - ein Tool zur automatischen Eigennamen-Erkennung

Mit Stanford-NER können vor allem Fragen nach quantitativen Aspekten von Figurennamen, Orten und Organisationen bearbeitet werden, wie etwa: Wie viele Figuren werden in einem Text benannt, und welche Figuren werden am häufigsten erwähnt? Was für Orte kommen vor, und wie ist die Verteilung von Ortsnennungen? Oder zum Beispiel: In welchem Kontext werden Organisationen genannt?

Stereoscope

24. Dezember 2018
Stereoscope - das Tool für diskursive, hermeneutische Textinterpretation

Stereoscope ist ein webbasierter Prototyp zur Visualisierung von hermeneutischen Prozessen und Argumentationen in den Literaturwissenschaften. Literaturwissenschaftler*innen können ihre manuell erstellten digitalen Annotationen in Gestalt von verschiedenen Visualisierungen repräsentieren und so qualitative Aussagen über die Annotationen visuell festhalten und vermitteln.

Stylo

7. Januar 2019
Stylo Thumbnail

Mit Stylo lassen sich alle Fragen der Stilometrie bearbeiten. Dazu gehören vor allem Fragen der Autorschaftsattribution, Genre- oder Epochenklassifikationen, stilistische Entwicklungen eines Autorinnenoeuvres usw. Das Tool ermöglicht dabei die Anwendung unterschiedlicher in der Stilometrie diskutierter Algorithmen.

Transkribus

15. Oktober 2018
Transkribus Icon

Das Kerngeschäft von Transkribus ist die Digitalisierung von Handschriften, d. h. das manuelle Transkribieren und die automatisierte Handschriftenerkennung (HTR). Zusätzlich wird auch eine optische Zeichenerkennung (OCR) für Druckschriften angeboten. Editionswissenschaftliche Projekte können in Transkribus ausgeführt werden, die Digitalisierung kann aber auch als Vorbereitung für eine Weiterverarbeitung der Texte mit anderen digitalen Tools dienen.

Voyant

26. November 2018
VOYANT Thumbnail

Voyant bündelt eine Vielzahl unterschiedlicher Tools, die sich für die digitale Textanalyse einzelner Texte oder ganzer Textsammlungen einsetzten lassen. Die Analyseergebnisse werden in facettenreichen Darstellungsformen visualisiert. Die übersichtlich gestaltete wie einfach bedienbare Benutzeroberfläche macht Voyant zu einem besonders einsteigerfreundlichen Tool.

WebAnno

30. Oktober 2018
Logo

Mit WebAnno können vor allem Fragestellungen bearbeitet werden, die sich auf klar definierte Einheiten von Texten beziehen. Dazu gehören Fragen wie: Welche Funktionen haben Ortsnennungen in literarischen Texten? Wo finden sich intertextuelle Bezüge von ausgewählten Autoren des 20. Jahrhunderts auf die Philosophie Nietzsches? Aber auch Fragen, die sich auf literaturwissenschaftliche Methoden als solche beziehen, können mit WebAnno bearbeitet werden. Ein Beispiel dafür wäre: Wie unterscheiden sich Interpretationen der narratologischen Kategorie „Zeit”, die von drei voneinander unabhängig arbeitende Literaturwissenschaftler*innen erarbeitet werden?