Methoden

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen Informationen zu digitalen Methoden (in alphabetischer Reihenfolge), die verschiedene literaturwissenschafltiche Arbeitsschritte digital unterstützen. Von der Digitalisierung und Recherche von Literatur, über die Analyse und Interpretation von Texten (bspw. zum manuellen Annotieren, zu Topic Modeling, zur Netzwerkanalyse etc.) hin zu Möglichkeiten der digital unterstützten Präsentation und Publikation. In diesen Informationstexten finden Sie darüber hinaus Links zu digitalen Tools, mithilfe derer die jeweiligen Methoden ausgeführt werden können.

Digitales Bibliografieren

4. März 2019
Digitales Bibliografieren mithilfe von Literaturverwaltungsprogrammen

Die Ermittlung von Forschungsliteratur und deren Organisation in Literaturverzeichnissen stellen eine essentielle Grundlage des wissenschaftlichen Arbeitens in sämtlichen Fachdisziplinen dar. Der Nachweis von Literatur erfolgt u. a. mithilfe von elektronischen Datenbanken, die über das Internet erreichbar sind und hochperformante digitale Tools stellen eine elektronische Alternative zur analogen Literaturverwaltung dar.

Digitales Präsentieren und Publizieren

13. Mai 2019
Methoden des Präsentierens und Publizierens:  Entscheidend ist auch der zeitliche Kontext

Wissenschaftliches Präsentieren, Publizieren und Kommunizieren sind einem fortlaufenden Entwicklungsprozess unterworfen und werden in unterschiedlichen Ausprägungen digital unterstützt. Digitale Formen der Präsentation und Publikation von Forschungsergebnissen haben nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf diesen wichtigen Bestandteil des wissenschaftlichen Forschungsprozesses und bergen Chancen ebenso wie Herausforderungen. Die Kanäle, über die hierbei kommuniziert wird, werden immer vielfältiger. Gleichzeitig nimmt die adäquate Aufbereitung der Forschungsergebnisse einen hohen Stellenwert ein.

Kollaboratives literaturwissenschaftliches Annotieren

4. April 2018
Arbeitsablauf für kollaboratives literaturwissenschaftliches Annotieren

Unter kollaborativem literaturwissenschaftlichem Annotieren ist eine Praxis kooperativen Arbeitens zu verstehen, bei der sich mehrere Forschende gemeinsam der Annotation literarischer Texte annehmen. Während hierbei unterschiedliche Modi der Kooperation möglich sind, widmet sich der vorliegende Beitrag ausschließlich einer spezifischen Unterform des kollaborativen Annotierens: der gemeinsamen Arbeit an derselben Textgrundlage vor dem Hintergrund derselben Fragestellung.

Manuelle Annotation

28. Januar 2018
Manuelle Annotation in CATMA

Unter (digitalem) manuellem Annotieren versteht man die Praxis, in Texten digital Hervorhebungen oder Anmerkungen anzubringen. Diese können ganz unterschiedlichen Zwecken dienen – beispielsweise der Strukturierung von Texten, ihrer sprachlichen oder inhaltlichen Beschreibung, ihrer Kontextualisierung oder Interpretation.

Möglichkeiten der Textdigitalisierung

24. Januar 2018
Die Verwandlung analog zu digital

Textdigitalisierung bezeichnet den Prozess der Umwandlung eines gedruckten oder handschriftlichen Textes in einen maschinell lesbaren elektronischen Text. Je nach Beschaffenheit des Ausgangstextes kommen in diesem Prozess der Texterfassung bzw. Transkription mehrere potentielle Bearbeitungsschritte in Frage – automatisierte (optical character recognition (OCR): optische Zeichenerkennung) wie manuelle (keying).

Named Entity Recognition (NER)

17. Mai 2018
Stanford Named Entity Recognizer - ein Tool zur automatischen Eigennamen-Erkennung

Named Entity Recognition (NER) ist ein Verfahren, mit dem klar benennbare Elemente (z.B. Namen von Personen oder Orten) in einem Text automatisch markiert werden können. Named Entity Recognition wurde im Rahmen der computerlinguistischen Methode des Natural Language Processing (NLP) entwickelt, bei der es darum geht, natürlichsprachliche Gesetzmäßigkeiten maschinenlesbar aufzubereiten.

Netzwerkanalyse

12. November 2018

Netzwerkanalyse ist eine Methode, bei der eine Fragestellung im Zentrum steht, in der es um die Relationen zwischen definierten Elementen geht (wie z. B. um die Figurenkonstellation in einem literarischen Werk). Solche Relationen stellt man sich in Form eines Netzwerks vor, das aus zuvor definierten Eckpunkten (Knoten) und deren Verbindungen untereinander (Kanten) aufgebaut wird. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen damit ein Beziehungsgeflecht und dessen quantitative und qualitative Merkmale.

Stilometrie

6. September 2018
Goethe consensus tree

In der digitalen Stilometrie werden Texte oder Textpassagen auf Grundlage statistischer Verteilungen (i. d. R. der häufigsten Wörter) stilistisch miteinander verglichen. So lässt sich beispielsweise die stilistische Entwicklung oder Differenzierung eines literarischen Textes, eines Œuvres, oder gar einer ganzen Epoche quantitativ nachvollziehen. Insbesondere werden stilometrische Methoden bei Autorschaftsattributionen, Genreklassifikationen, Epochendifferenzierungen oder auch in der forensischen Linguistik eingesetzt.

Textvisualisierung

Visuelle Variablen (Bertin 1982)

Die Textvisualisierung als Teilbereich der Informationsvisualisierung befasst sich mit der visuellen Repräsentation komplexer Textdaten und der Manipulierbarkeit dieser Repräsentation durch interaktive Softwareinterfaces (vgl. Card et al. 1999). Visuelle Darstellungen können neue Einsichten in Textdaten und deren innere Zusammenhänge liefern.
Textvisualisierungen unterstützen sowohl die Kommunikation von Forschungsergebnissen als auch die explorative Analysetätigkeit.

Topic Modeling

15. Januar 2018
Topic Model Theater

Topic Modeling ist ein auf Wahrscheinlichkeitsrechnung basierendes Verfahren zur Exploration größerer Textsammlungen. Das Verfahren erzeugt statistische Modelle (Topics) zur Abbildung häufiger gemeinsamer Vorkommnisse von Wörtern.