Schlagwort: Digitale Annotation

Routinen

Digitale Annotation mit CATMA lehren

23. März 2020

Eckdaten des Lehrmoduls

  • Thema der Sitzung: Erzähltheoretische Analyse der Novelle Der Striethast von Emmy von Dincklage
  • Lernziele: Kenntnis der Methode der manuellen, kollaborativen Annotation, sicherer Umgang mit CATMA, kritische Bewertung der Methode
  • Phasen: Vorstellen des Tools und Einführung in dessen Funktionen, Gruppenarbeit, Gruppenpräsentation, Abschlussdiskussion

Tools

INCEpTION

5. April 2021

INCEpTION ist ein im Browser laufendes Tool zur manuellen und automatischen Annotation von großen Textsammlungen. Ferner unterstützt es kollaboratives Arbeiten an Texten und bietet das automatische Berechnen einer Übereinstimmung zwischen Annotator*innen (inter-annotator agreement) an.

Protégé

9. März 2020
Screenshot Protégé

Protégé ist ein Tool für die Erstellung komplexer Ontologien, d. h. es können Kategorien für die Beschreibung eines (beispielsweise literarischen) Gegenstandsbereichs festgelegt, untereinander verknüpft und ausführlich beschrieben werden. Das Tool unterstützt die wissenschaftliche Modell- bzw. Theoriebildung.

WebAnno

30. Oktober 2018
Logo

Mit WebAnno können vor allem Fragestellungen bearbeitet werden, die sich auf klar definierte Einheiten von Texten beziehen. Dazu gehören Fragen wie: Welche Funktionen haben Ortsnennungen in literarischen Texten? Wo finden sich intertextuelle Bezüge von ausgewählten Autoren des 20. Jahrhunderts auf die Philosophie Nietzsches? Aber auch Fragen, die sich auf literaturwissenschaftliche Methoden als solche beziehen, können mit WebAnno bearbeitet werden. Ein Beispiel dafür wäre: Wie unterscheiden sich Interpretationen der narratologischen Kategorie „Zeit”, die von drei voneinander unabhängig arbeitenden Literaturwissenschaftler*innen erarbeitet werden?

Ressourcen

Tagset Interpretationstexte analysieren

27. Juli 2020
Tagset Interpretationstexte analysieren

Das Tagset „Interpretationstexte analysieren“ ist dem Forschungsfeld der literaturwissenschaftlichen Praxeologie zuzuordnen und dient somit der Annotation literaturwissenschaftlicher Interpretationstexte. Es stellt neben Kategorien zu wichtigen Strukturmerkmalen auch Kategorien zu weiteren Eigenschaften von Interpretationstexten zur Verfügung. Dabei handelt es sich beispielsweise um Tags zur Annotation von zentralen Thesen oder von angewandten Umgangsformen mit der Forschungsliteratur im Interpretationstext. Darüber hinaus kann das Tagset auch für die Annotation von wissenschaftlichen Texten im Allgemeinen verwendet werden und lässt sich je nach Bedarf leicht ergänzen bzw. anpassen.

Tagset Narratologie (discours)

27. Januar 2020

Das Tagset Narratologie (discours) basiert maßgeblich auf Arbeiten der strukturalistisch orientierten Narratologie und ist daher für die Annotation narrativer Elemente in Texten geeignet. Es enthält grundlegende Kategorien für die Analyse des Diskurses (discours), also der Art und Weise der Darstellung. Die Kategorien des Tagsets sind weitestgehend als Beschreibungskategorien zu verstehen und sind daher an keine bestimmte Interpretationstheorie gekoppelt.

Tagset Narratologie (histoire)

4. Mai 2020
Tagset Narratologie (histoire)

Das Tagset Narratologie (histoire) enthält grundlegende Kategorien für die Analyse der Geschichte (histoire), also dem Inhalt einer Erzählung, und ist bei Bedarf erweiterbar. Es dient der Annotation narrativer Elemente in Texten und eignet sich insbesondere für Figuren- und Handlungsanalysen in erzählender Literatur. Das Tagset enthält neben Kategorien zu Figurenreferenzen beispielsweise auch Tags zu Charakterisierungen von Figuren oder Tags zur Annotation von Handlungssequenzen.