Schlagwort: Close Reading

Routinen

Analyse und Visualisierung mit CATMA

29. November 2019
Lerneinheit Analyse und Visualisierung mit CATMA

● Anwendungsbezug: Franz Kafkas Erstes Leid (1924)
● Methoden: Analyse, Visualisierung, halb-automatische Annotation
● Angewendetes Tool: CATMA
● Lernziele: quantitative Analyse von Text- und Annotationsdaten; Erstellen von Queries und interaktiven Visualisierungen; Anpassen der Visualisierungen; automatische Annotation ausgewählter Keywords
● Dauer der Lerneinheit: ca. 90 Minuten
● Schwierigkeitsgrad des Tools: leicht

Digitale Annotation mit CATMA lehren

23. März 2020

Eckdaten des Lehrmoduls

  • Thema der Sitzung: Erzähltheoretische Analyse der Novelle Der Striethast von Emmy von Dincklage
  • Lernziele: Kenntnis der Methode der manuellen, kollaborativen Annotation, sicherer Umgang mit CATMA, kritische Bewertung der Methode
  • Phasen: Vorstellen des Tools und Einführung in dessen Funktionen, Gruppenarbeit, Gruppenpräsentation, Abschlussdiskussion

Kollaboratives literaturwissenschaftliches Annotieren

4. April 2018
Arbeitsablauf für kollaboratives literaturwissenschaftliches Annotieren

Unter kollaborativem literaturwissenschaftlichem Annotieren ist eine Praxis kooperativen Arbeitens zu verstehen, bei der sich mehrere Forschende gemeinsam der Annotation literarischer Texte annehmen. Während hierbei unterschiedliche Modi der Kooperation möglich sind, widmet sich der vorliegende Beitrag ausschließlich einer spezifischen Unterform des kollaborativen Annotierens: der gemeinsamen Arbeit an derselben Textgrundlage vor dem Hintergrund derselben Fragestellung.

Manuelle Annotation

28. Januar 2018
Manuelle Annotation in CATMA

Unter (digitalem) manuellem Annotieren versteht man die Praxis, in Texten digital Hervorhebungen oder Anmerkungen anzubringen. Diese können ganz unterschiedlichen Zwecken dienen – beispielsweise der Strukturierung von Texten, ihrer sprachlichen oder inhaltlichen Beschreibung, ihrer Kontextualisierung oder Interpretation.

Manuelle Annotation mit CATMA

4. November 2019
Lerneinheit Manuelle Annotation mit CATMA

● Anwendungsbezug: Franz Kafkas Erstes Leid (1924)
● Methodik: Digitale taxonomiebasierte manuelle Annotation
● Angewendetes Tool: CATMA
● Lernziele: Erstellung eines CATMA-Accounts und eines CATMA-Projektes, Organisation von Ressourcen und Annotation eines Textes mit unterschiedlichen Kategorien
● Dauer der Lerneinheit: ca. 60–90 Minuten
● Schwierigkeitsgrad des Tools: leicht

Textanalyse mit CATMA unterrichten

10. Februar 2020
Literaturanalyse mit CATMA: Transfer in den schulischen Bereich

• Thema der Sitzung: Digitale Analyse der Schuldproblematik und ihrer Darstellung in Bernhard Schlinks Roman Der Vorleser (1995)
• Klassenstufe: Sekundarstufe II
• Phasen: Brainstorming zum Thema Schuld, Einführung in die Arbeit mit dem Textanalysetool CATMA, Wortsuche via Analyze-Modul, Visualisierung der Suchergebnisse, textnahe Analyse des semantischen Umfelds, Präsentation und Diskussion der Arbeitsergebnisse
• Sozialform(en): Lehrvortrag, Teamarbeit und Vortrag
• Medien/Materialien: Der Vorleser in digitaler Form, stabile Internetverbindung, die Schüler*innen arbeiten in Zweierteams an einem PC (2:1), für die Einstiegsphase benötigen Sie einen mit dem Beamer verbundenen Laptop
• Dauer der Unterrichtseinheit: 90 Minuten
• Schwierigkeitsgrad des Tools: einfach/mittel

Textvisualisierung

Visuelle Variablen (Bertin 1982)

Die Textvisualisierung als Teilbereich der Informationsvisualisierung befasst sich mit der visuellen Repräsentation komplexer Textdaten und der Manipulierbarkeit dieser Repräsentation durch interaktive Softwareinterfaces (vgl. Card et al. 1999). Visuelle Darstellungen können neue Einsichten in Textdaten und deren innere Zusammenhänge liefern.
Textvisualisierungen unterstützen sowohl die Kommunikation von Forschungsergebnissen als auch die explorative Analysetätigkeit.

Tools

CATMA

15. April 2019
 CATMA – das Tool für undogmatische Annotation von Texten

CATMA (Computer Assisted Text Markup and Analysis) ist ein im Browser laufendes Tool, das die manuelle Annotation und Analyse von Texten digital unterstützt und dabei den traditionellen philologischen Workflow zum Vorbild hat. Das webbasierte Tool braucht nicht auf dem eigenen Rechner installiert zu werden, ist sehr performant und zuverlässig.

INCEpTION

5. April 2021

INCEpTION ist ein im Browser laufendes Tool zur manuellen und automatischen Annotation von großen Textsammlungen. Ferner unterstützt es kollaboratives Arbeiten an Texten und bietet das automatische Berechnen einer Übereinstimmung zwischen Annotator*innen (inter-annotator agreement) an.

Poemage

23. September 2019
Poemage – visuelle Exploration klanglicher Strukturen in Gedichten

Mit Poemage lassen sich klangliche Strukturen von Gedichten mit visueller Unterstützung untersuchen. Die phonetische Analyse funktioniert bei Poemage auf Basis textsprachlicher Informationen und kann damit auf jedes Gedicht angewendet werden – bislang jedoch nur in englischer Sprache. Durch die visuelle Exploration klanglicher Strukturen können phonetische Muster und Zusammenhänge in Gedichten im Zuge eines Close Readings entdeckt und untersucht werden.

Stereoscope

24. Dezember 2018
Stereoscope - das Tool für diskursive, hermeneutische Textinterpretation

Stereoscope ist ein webbasierter Prototyp zur Visualisierung von hermeneutischen Prozessen und Argumentationen in den Literaturwissenschaften. Literaturwissenschaftler*innen können ihre manuell erstellten digitalen Annotationen in Gestalt von verschiedenen Visualisierungen repräsentieren und so qualitative Aussagen über die Annotationen visuell festhalten und vermitteln.

Ressourcen

Emotionsanalyse

21. September 2020
Tagset zur Emotionsanalyse

Das Tagset „Emotionsanalyse“ basiert auf strukturorientierten Ansätzen der Emotionsforschung und enthält grundlegende Kategorien für die Untersuchung von Emotionstypen, die durch literarische Figuren zum Ausdruck gebracht werden. Es eignet sich für die Analyse emotionstragender Textelemente in literarischen Texten und ist darauf ausgerichtet, zunächst eine möglichst große Bandbreite figurenbezogener, emotions-, gefühls- oder stimmungstragender Textelemente herauszufiltern, welche daraufhin geordnet, klassifiziert und ausgewertet werden können.

Tagset Interpretationstexte analysieren

27. Juli 2020
Tagset Interpretationstexte analysieren

Das Tagset „Interpretationstexte analysieren“ ist dem Forschungsfeld der literaturwissenschaftlichen Praxeologie zuzuordnen und dient somit der Annotation literaturwissenschaftlicher Interpretationstexte. Es stellt neben Kategorien zu wichtigen Strukturmerkmalen auch Kategorien zu weiteren Eigenschaften von Interpretationstexten zur Verfügung. Dabei handelt es sich beispielsweise um Tags zur Annotation von zentralen Thesen oder von angewandten Umgangsformen mit der Forschungsliteratur im Interpretationstext. Darüber hinaus kann das Tagset auch für die Annotation von wissenschaftlichen Texten im Allgemeinen verwendet werden und lässt sich je nach Bedarf leicht ergänzen bzw. anpassen.

Tagset Narratologie (discours)

27. Januar 2020

Das Tagset Narratologie (discours) basiert maßgeblich auf Arbeiten der strukturalistisch orientierten Narratologie und ist daher für die Annotation narrativer Elemente in Texten geeignet. Es enthält grundlegende Kategorien für die Analyse des Diskurses (discours), also der Art und Weise der Darstellung. Die Kategorien des Tagsets sind weitestgehend als Beschreibungskategorien zu verstehen und sind daher an keine bestimmte Interpretationstheorie gekoppelt.

Tagset Narratologie (histoire)

4. Mai 2020
Tagset Narratologie (histoire)

Das Tagset Narratologie (histoire) enthält grundlegende Kategorien für die Analyse der Geschichte (histoire), also dem Inhalt einer Erzählung, und ist bei Bedarf erweiterbar. Es dient der Annotation narrativer Elemente in Texten und eignet sich insbesondere für Figuren- und Handlungsanalysen in erzählender Literatur. Das Tagset enthält neben Kategorien zu Figurenreferenzen beispielsweise auch Tags zu Charakterisierungen von Figuren oder Tags zur Annotation von Handlungssequenzen.